Brauner Hannoveraner, *2011
Stockmaß: 169 Zentimeter
Anerkannt für Hannover, Westfalen,
Oldenburg-International, Holstein-Global, AES
Züchter: Gabriele Schliffka, Burgdorf
WFFS: negativ

 

Besamungstaxe 400 €
zzgl. Trächtigkeitstaxe 450 €

Der Leistungsbereite

Fürwahr ein Crack! Lamberk’s Lord Landcrack stellt sich dar als hochmoderner Sportler mit viel Ausstrahlung.

 

Die drei Grundgangarten sind durchweg gut übersetzt, vor allem im Galopp und über den Hindernissen spielt er die ganze Qualität seines Pedigrees aus: Aufmerksam in jeder Phase, sehr gleichmäßig, mit Schnellkraft, Technik und Vermögen.

 

Lamberk’s Lord Landcrack war vierjährig Sieger im Freispringwettbewerb Freudenberg. Von Anfang an ausgebildet durch seine Besitzerin Victoria Kruse, führte der gemeinsame Karriereweg über Siege in Springpferdeprüfungen der Klassen A, L und M mit Noten bis 8,6 zu heutigen konstanten Platzierungen bis in die schwere Klasse: Sechsjährig war er bis Youngster M** siegreich und platziert,  siebenjährig war er S-platziert und hat u. a. die „Kleine Tour“ beim CSI** auf der Global Champions Tour in Berlin gewonnen.

 

Gleich mehrfach war Lamberk’s Lord Landcrack zum Bundeschampionat qualifiziert, sicherte sich 2016 in der Finalqualifikation den zweiten Platz. Im Finale erzielte er einen hervorragenden 12. Platz. Dieser wiegt umso stärker, wenn man bedenkt, dass Victoria Kruse die einzige Amateurin im Starterfeld war. Daraufhin folgte die Teilnahme an der Jungpferde-WM in Lanaken (BEL).

 

Der hoch sympathische und sehr gut springende Vater Lamberk gab einen beeindruckenden züchterischen Einstand im Landgestüt Celle und war erfolgreicher Bundeschampionatsteilnehmer unter Johannes Ehning.

 

Die Mutter Scampano brachte bisher fünf erfolgreiche Springpferde. Über Stakkato (Bundeschampion, zweimaliger Deutscher Meister, Hannoveraner Hengst des Jahres 2007), den impulsgebenden Holsteiner Calypso II und den berühmten Multivererber Werther (Hannoveraner Hengst des Jahres 1992) ist die Leistungskomponente mütterlicherseits vortrefflich abgesichert.

 

Der hannoversche Mutterstamm 855/Albyla (v. Alnok-Königsborn-Orinocco-Julius-Zampa-Commandant-Jason-Yates) ist bis Mitte des 19. Jahrhunderts lückenlos nachweisbar und brachte aus verschiedenen Zweigen bisher 14 gekörte Hengste, u. a. Almherr Z (PB Bay., AUT), Ceylon M (PB Hess.), Cyrill (PB Brdbg.), Deutschmeister und Rosenstrauß (PB USA), Viscerado (Ldb. Celle, HLP-Sieger) sowie Whatever (PB Westf.), ferner die international erfolgreichen Springpferde Abadan 3/Alwin Schockemöhle bzw. Gerd Wiltfang, Beach Game/Mario Deslauriers (CAN), Garry III/Urs Fäh (SUI) und White Vienna 2/Evelyne Blaton (BEL).